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Die größten Irrtümer bei der Baufinanzierung

23. August 2018
Irrtümer bei einer Baufinanzierung

Sie denken bei einer Baufinanzierung kann nicht viel schief gehen? Da haben Sie sich leider geirrt. Eine ungeplante und nicht durchdachte Baufinanzierung führt häufig dazu, dass mehr Kosten für Sie entstehen und die Konditionen Ihrer Baufinanzierung nicht die Besten sind.
Die häufigsten Irrtümer bei einer Baufinanzierung finden Sie hier:

1) Niedrige Zinsen stehen automatisch für das beste Angebot

Für viele stellt die Baufinanzierung mit den niedrigsten Zinsten auch gleichzeitig das beste Angebot dar. Dies ist jedoch nicht so. Bei einer Baufinanzierung mit guten Konditionen spielen noch viele weitere Faktoren eine wichtige Rolle. Sie sollten vor allem auf den Effektivzins achten, wenn Sie eine Baufinanzierung abschließen möchten. Dieser beinhaltet die Zinsbindungsfrist, den Verrechnungszeitpunkt von Zins- und Tilgungsleistungen, die Tilgungshöhe, ein Disagio und die Bearbeitungsgebühren.
Zudem stellt die Restschuld einen weiteren sehr wichtigen Punkt dar. Die Bank, bei der Sie am Ende der Laufzeit die geringste Restschuld überhaben, ist die Bank mit dem besten Angebot. Also fordern Sie bei verschiedenen Banken das gleiche Angebot an und schauen Sie, wie hoch dort die jeweilige Restschuld ist.

2) Ihre Hausbank hat die besten Konditionen

Es ist natürlich am bequemsten eben bei der langjährigen Hausbank vorbeizufahren und dort nach einem Angebot für eine günstige Baufinanzierung zu fragen. Oftmals bietet Ihnen die Hausbank auch ein Darlehen zu guten Konditionen an, jedoch sollten Sie sich darauf nicht zu 100% verlassen. Schauen Sie über den Tellerrand und fahren Sie auch zu mindestens 1-2 anderen Banken, um dort nach einem Kredit zu fragen. Sie sollten die verschiedenen Angebote gründlich durchgehen und miteinander vergleichen. Nur so können Sie sicher sein, dass Sie von der besten Baufinanzierung profitieren und sie keine unnötigen Verluste eingehen.

3) Für eine Baufinanzierung wird kein Eigenkapital benötigt

Eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital ist sicherlich für viele eine schöne Vorstellung. In der Realität ist dies aber eher die Seltenheit. Kaum eine Bank wird Ihnen eine Baufinanzierung anbieten in die Sie nicht circa 20%-30% Eigenkapital des Kaufpreises mit einbringen können. Banken die Ihnen eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital anbieten gehen ein sehr hohes Risiko ein. Aus diesem Grund werden Sie ohne Eigenkapital mit sehr hohen Zinsen rechen müssen, die die Baufinanzierung um einiges teurer machen als mit einem gewissen Anteil an Eigenkapital. Sollte Sie sich aus unvorhergesehenen Gründen in einer finanziellen Notsituation befinden. Sie können Ihre Immobilie in so einem Fall zwar verkaufen, jedoch ist es sehr selten, dass Sie es für Ihren Einkaufspreis wiederverkaufen können.

Haben Sie Fragen zum Thema Baufinanzierung? Unsere Experten stehen Ihnen gerne zur Seite.

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